Ein Besuch bei Freunden….
….war der Empfang von Sister Joyce Ezeugo aus Nigeria im Dossenheimer Rathaus am 25. Juni 2026. Bürgermeister Faulhaber hatte sie und den Vorstand des Vereins „Hilfe zu Selbsthilfe e.V.:“ zu diesem Treffen eingeladen.

Die Verbindung zwischen der Gynäkologin und Ordensschwester und dem Verein besteht bereits seit dem Jahr 2014 und Herr David Faulhaber hat sehr schnell ein freundschaftliches Verhältnis zu dieser tatkräftigen Frau gefunden. In ihrer Heimat Nigeria führt sie ein sehr erfolgreiches Programm zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit durch, die in diesem Land höher ist als sonst wo in der Welt. Dieses Projekt wird von einer Dossenheimer Familie finanziert. Und neben ihrer Arbeit in einer staatlichen Klinik bietet Sister Joyce für mittellose Menschen unentgeltliche Operationen an. Sie darf dafür die Ressourcen der Klinik außerhalb der normalen Arbeitszeit nutzen, aber die Kosten für Verbrauchsmaterialien, Medikamente und Blutkonserven muss sie selbst aufbringen. Ihr freiwilliges Helferteam bekommt manchmal kleine Geschenke oder die Erstattung der Fahrkosten. Für all‘ das sammelt der Dossenheimer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ Spenden und lässt sie ihr zukommen.

Einmal im Jahr kann die Schwester nach Deutschland zu einer Fortbildung am Uniklinikum Heidelberg reisen und bei dieser Gelegenheit kommt sie mit ihrem deutschen Freundeskreis zusammen. So findet sie auch eine Unterkunft, denn ein Hotel wäre zu teuer. Und wie im letzten Jahr gab es auch dieses Mal das Treffen im Rathaus. Dabei wurden Spenden von der Gemeinde Dossenheim, von Dominik Ridinger (RDS GmbH) und vom Verein überreicht. Mit großer Freude konnte sie so 7.000 Euro entgegen nehmen – und in letzter Sekunde haben zwei Vorstandsmitglieder den Betrag auf 8.000 Euro hoch gesetzt. Um eine Vorstellung zu haben, was diese Summe bewirkt – eine OP kostet zwischen 250 und 350 Euro. Auf der Warteliste stehen derzeit 46 Namen von Patientinnen und man kann leicht sehen, dass über die Hälfte davon bald weniger Sorgen haben wird. Sollte jemand diese Arbeit unterstützen wollen, dürfen Sie gerne eine Spende mit dem Verwendungszweck „Sister Joyce“ an den Verein machen. Wir garantieren, dass das Geld direkt zu ihr weitergeleitet wird. Der Vorteil an dieser engen Verbindung ist es, dass nichts in irgendwelchen Verwaltungsvorgängen hängen bleibt.
Bei ihren Besuchen sammelt Sister Joyce aber nicht nur Geld, Medikamente oder Sachspenden ein. Sie nutzt diese Gelegenheit auch, um sich bei ihren Unterstützer*Innen zu bedanken und das hat sie auch dieses Mal im Rathaus getan. Diese angenehme, entspannte Atmosphäre haben anschließend dann alle zu einem Mittagessen in den „Neuen Schwanen“ mitgenommen. 
Wer Sister Joyce bei ihrer Arbeit helfen möchte, kann das mit einer Überweisung auf das Vereinskonto und dem Verwendungszweck „Sister Joyce“ tun:
Volksbank Heidelberg-Neckartal eG.
69115 Heidelberg
IBAN: DE62 6729 1700 0085 4300 09
BIC: GENODE61NGD