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Sauberes Trinkwasser für 9 Don Bosco Einrichtungen in Nepal

Nepal steht vor erheblichen Herausforderungen im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH), insbesondere in ländlichen Gebieten.

Viele Gemeinschaften, insbesondere in abgelegenen und bergigen Regionen, haben eingeschränkten Zugang zu sauberen und sicherem Trinkwasser. Die Kontamination von Grundwasser durch Arsen und Ammoniak und darüber hinaus der Klimawandel haben die Wasserknappheit verschärft.

Durch unsicheres Trinkwasser übertragene Krankheiten wie Durchfall, Typhus und Cholera sind weit verbreitet, insbesondere unter Kindern.  Der Mangel an wichtigen Hygienemaßnahmen trägt zu deren Ausbreitung bei, kulturelle Barrieren und traditionelle Überzeugungen erschweren oft deren Einführung. Händewaschen mit Seife, Menstruationshygiene und Lebensmittelhygiene sind nach wie vor dringende Themen, sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten.

Unsachgemäße Abfallentsorgung führt zu Umweltverschmutzung, Grundwasserkontamination und erhöhten Krankheitsausbrüchen.  Begrenzte Abfallsammel-Infrastruktur und das Verbrennen oder Ablagern von Abfällen in offenen Gebieten sind hierfür maßgeblich.

Unsere Partner, die Salesianer Don Boscos, haben bewiesen, dass sie wichtige Infrastruktur für Bildung und Gesundheit aufbauen oder wieder herzustellen können. Viele Don-Bosco-Zentren befinden sich in Regionen, in denen der Zugang zu sicherem Trinkwasser unzuverlässig ist und die Kontamination von Grundwasser ein dringendes Problem darstellt. Zuverlässige und nachhaltige Systeme zur sauberen Wasserversorgung sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Schülern und Mitarbeitenden. Das WASH-Projekt in 9 Don Bosco-Institutionen in Nepal zielt darauf ab, diese dringenden Probleme anzugehen, indem der Zugang zu sauberem Wasser verbessert, das Bewusstsein für Hygiene gefördert und effektives Abfallmanagement vorangetrieben wird.

Als Zielgruppe des Projektes werden ca. 1.800 Schüler und Studierende sowie 90 Fachkräfte von 9 Zentren direkt begünstigt. Diese gehören überwiegend benachteiligten, marginalisierten und sozial schwachen Bevölkerungsgruppen an. Die Einrichtungen konzentrieren sich insbesondere auf Kinder und Jugendliche aus ländlichen Gebieten, niedrigeren sozialen Schichten und Familien mit begrenztem Zugang zu Bildung und sozialen Ressourcen. Viele der Schüler stammen aus wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen, darunter Waisenkinder, Schulabbrecher und Kinder, die aufgrund familiärer oder sozialer Umstände keine regelmäßige Schulbildung erhalten konnten.

Indirekt begünstigt werden die Familien und Gemeinschaften der Schüler, Studierenden und Fachkräfte.

Im Zuge des Projektes werden Wasserfiltersysteme ersetzt, wo notwendig, oder Reparatur- und Wartungsarbeiten durchgeführt. In Schulungsprogrammen wird das Hygienebewusstsein gestärkt durch die Themen Händewaschen, persönliche Hygiene und bewährte Sanitätspraktiken. Im Abfallmanagement-Training werden Aufklärungsprogramme zu nachhaltigen Methoden der Abfallentsorgung absolviert und   Abfallsammelstellen eingerichtet inclusive ausgewiesener Bereiche zur Abfalltrennung.  Kompostierungs- und Recycling-methoden werden gelehrt und Initiativen zur Einführung grundlegender Kompostierungstechniken in Schulen und Institutionen begünstigt.

Durch diese Maßnahmen sollen die Projektziele erreicht werden, einmal, dass 1.800 Schüler und 90 Fachkräfte aus 9 nepalesischen Don Bosco Einrichtungen Zugang zu sauberem Trinkwasser habe Des Weiteren haben sie ihr Bewusstsein für die Wichtigkeit von sauberem Trinkwasser, Hygienemaßnahmen und Abfallmanagement gestärkt und setzen ihre erworbenen Kenntnisse um.

9 Don Bosco Einrichtungen verfügen dann über modernisierte Wasserfiltersysteme zur Aufbereitung von sauberem Trinkwasser. und über ein nachhaltiges Abfallmanagementsystem inklusive Verfahren zum Kompostieren und Recyceln.

Das Projekt soll sich über 3 Jahre erstrecken und ist mit einer angefragten Fördersumme von 27000 €   ausgelegt.

Der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe-Dritte Welt eV“ ist stolz darauf, dass seine Unterstützung dazu beitragen wird, dass sich in übergeordneter Konsequenz der gesundheitliche Zustand von Kindern und Jugendlichen in Nepal verbessert.

 

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